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Algen als Energieträger der Zukunft?
Algen sollen durch Fermentation ein Lieferant für Wasserstoff werden.
Steigende Ölpreise machen Bemühungen notwendig, nach alternativen Energiequellen zu forschen. Eine Alternative könnten mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge sein, die sich den Strom für den Antrieb über Brennstoffzellen selbst erzeugen. Der für die Brennstoffzellen notwendige Wasserstoff könnten von eigens gezüchteten Algen stammen.
Forscher des US-Energieministeriums arbeiten an einer biotechnischen Lösung, gewisse Algenarten so zu verändern, dass durch die Fermentention Wasserstoff in kostendeckenden Mengen erzeugt werden können.
Die Technik ist ähnlich der bei der Bioethanolerzeugung. Der gravierende Vorteil dieser Technik ist aber, dass die Wasserstoff Bioreaktoren praktisch keinerlei Primärenergie benötigt. Die “Anbauflächen” für Algen sind mit den Weltmeeren unendlich, und theoretisch könnten auch mobile Stationen einsetzt werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Erzeugung von Wasserstoff mit Hilfe von Algen nicht in Konkurrenz mit den Anbauflächen unserer Lebensmittel steht. Mit den “verbrauchten” Algen lässt sich bestimmt auch noch eine Anwendung finden, sei es in Pellets verpresster Form oder lose als Dünger oder kompostiert.
Wenn sich die Produktionstechnik einmal durchgesetzt hat, sind Wasserstoffautos eigentlich nur ein kleiner Anwendungsbereich. Denn für Wasserstoff gibt es auch Dank der Brennstoffzelle vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.
Lesen sie dazu auch den Artikel auf golem.de
[via: golem.de]














