Europäische Energiepolitik und erneuerbare Energie

Angesichts der Konflikte in der Ukraine sollte man sich vor Augen halten, welche dramatischen Auswirkungen es möglicherweise hat, wenn man vom Osten derartig energieabhängig ist. Denn obwohl fossile Brennstoffe in manchen Ländern auf kurze Sicht gelagert werden, beziehungsweise in geringen Mengen aus anderen Staaten eingeführt werden können, liegt die Abhängigkeit an großen Rohstoffmengen trotzdem vor.

Die Wirtschaftssanktionen des Westens, der EU und der USA, sind ein bemerkenswerte Vorgehen, wenngleich sie überaus dramatisch enden könnten. Schließlich könnten Putin und seine Leute innerhalb weniger Stunden großen Teilen der gesamten EU den Gashahn zudrehen. Vor einigen Jahren, genauer gesagt vor fünf, wurde dies just in dem Augenblick getan, als Europa unter besonders tiefen Temperaturen gelitten hat. Dass der Gasverbrauch genau dann besonders hoch war, ist kein Wunder. In Österreich hat man aufgrund der üppigen Reserven wenig bis nichts gespürt. Doch in Teilen der Ukraine und Polen kamen schlimme Engpässe auf, die zu kühlen Häusern und eiskaltem Wasser geführt hatten. Wie diese Abhängigkeit am russischen Gas-Tropf gesenkt werden könnte, wird in den nächsten Zeilen beschrieben.

Referenzbeispiel

Die beste Alternative zu Gas und Öl ist erneuerbare Energie. Mit ihr senkt man den Verbrauch fossiler Brennstoffe, belastet die Umwelt in geringerem Ausmaß und ist angesichts der schier nie enden wollenden Holzvorräte für die nächsten Jahre völlig unabhängig. Der Umstieg zu alternativen Gas-Lieferanten wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Doch Norwegen und vor allem die USA benötigen ihr Gas selber und können es nur zu teureren Preisen verkaufen. Unterm Strich würde darunter jeder einzelne Endverbraucher massiv unter den Preisen leiden. Aus diesem Grund gibt es seit einigen Jahren große Kampagnen, die den Ausbau von erneuerbarer Energie fordern: dadurch ist man wie oben beschrieben mit einer versorgungssicheren und umweltfreundlicheren Alternative konfrontiert. Schließlich wuchs der Holzbestand in den letzten Jahren in Österreich wieder stark an.
Der umweltfreundliche Aspekt ist bei erneuerbarer Energie beziehungsweise bei Pelletskessel gegeben, weil es hier zu einem Energiegewinn aus natürlichen Brennstoffen kommt. Dadurch wird nur jene Menge an CO2 ausgeschüttet, die in den Wachstumsjahren von der Pflanze aufgenommen werden konnte. Experten sprechen dabei von einer neutralen Energiebilanz, die die Pelletsheizung ermöglicht. Pelletskessel sind in Sachen Anschaffungspreise vergleichsweise teuer. Allerdings haben sie den Vorteil, dass ihr Energierohstoff, die Pellets, relativ günstig und preisunelastisch sind. Das heißt, dass sich die Pelletspreise innerhalb von 14 Jahren um nur wenige Cent auf und ab bewegt haben. Bei Öl ist eine vergleichsweise starke Verteuerung eingetreten. Aus diesem Grund können langfristig Kosten gespart werden.




Pelletsheizung BigBag

In der Folge werden einige wichtige Begriffe dazu näher erläutert:
Der Wirkungsgrad einer Pelletsheizung ist heute mit dem der Öl- und Gasheizungen vergleichbar. Dieser misst das Verhältnis des Nutzens zu dem eingesetzten Aufwand. Das heißt er misst das Verhältnis von eingesetzer Energie zu nutzbarer Energie. Der Wirkungsgrad ist vor allem für die Arbeitsqualität von Pelletskessel aussagekräftig.
Die Verbrennung ist in primär und sekundär zu untergliedern. Dabei handelt es sich zuerst einmal um die Verbrennung von organischen Substanzen (Pellets) und die chemische Umwandlung der gespeicherten Energie in Wärme. Genauer gesagt wird diese Energie bzw. Wärme durch die Oxidation mit Sauerstoff gewonnen. Die anorganischen Reste, die nicht in Energie umgewandelt werden können, finden sich in der Asche wieder. Darin sind vor allem letzte Holzrückstände zu finden. Unter primärer Verbrennung versteht man die Verbrennung von Pellets zu brennbaren Abgasen, welche dadurch freigesetzt werden. Durch die sekundäre Verbrennung können diese genützt werden. Diese funktioniert nämlich wie folgt: Hierbei werden im Pelletskessel das in den Abgasen enthaltenen CO verbrannt. Dadurch wird eine vollständige Verbrennung möglich. Der Wirkungsgrad steigert sich bei Pelletskessel dadurch ebenso.
Durch das Betreiben einer Pelletsheizung kann auch der Ökologische Fußabdruck verringert werden. Dabei spricht man von einer Kennzahl, dessen Größe davon abhängt, welche Lebensführung man als Mensch hat. Umso kleiner dieser Fußabdruck ist, desto sparsamer geht man mit gewissen Ressourcen um.

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