Holz – eine nachhaltige Alternative für moderne Heizungsanlagen

Das Heizen mit Holz gewinnt gerade in Zeiten hoher Energiekosten immer mehr an Bedeutung. Holzheizungen sind umweltfreundlich, da sie klimaneutral verbrennen. Sie werden mit einem heimischen, nachwachsenden Rohstoff betrieben und schonen den Geldbeutel. Als Brennstoff für eine Holzheizung bieten sich Stückholz, Hackschnitzel, Holzbriketts oder Pellets an, entweder als Zusatzheizung zu einer bestehenden Heizungsanlage oder als energiesparende Zentralheizung. Gerade Holzpellets sind ideal für den Betrieb einer Heizungsanlage. Der Energiegehalt eines Kilos Holzpellets entspricht in etwa dem eines halben Liter Heizöls, Pellets brauchen allerdings ein dreimal so hohes Lagervolumen, so dass eine ausreichend große trockene Lagermöglichkeit vorhanden sein muss. Es reicht ein einfacher, möglichst trichterförmig gebauter Raum, üblicherweise in einer Konstruktion aus Holz, da Pellets keine wassergefährdenden Stoffe enthalten.

Holzpellets Haufen

Holzpellets sind zerkleinerte trockene Holzreste, die unter hohem Druck zu kleinen Presslingen geformt werden. Für den Betrieb einer Pelletheizung dürfen nur Pellets verwendet werden, die der Europäischen Norm für Holzpellets (EN 14961-2) A1 entsprechen. Handelsüblich sind folgende Vertriebsarten:
-15 Kilo Säcke
-15 Kilo Säcke als Palletten-Ware
-Big Packs zwischen 750 und 1000kg




-Lose Schüttware, für die ein absolut trockener Lagerraum vorhanden sein muss.

Für den Betrieb einer vollautomatischen Pelletheizung bieten sich sowohl Big Packs wie auch lose Schüttware an. Aus dem Lagerraum bzw. dem Pack werden die Pellets mittels einer Zuführeinrichtung in den Vorratsbehälter der Heizungsanlage und von dort in die Brennkammer transportiert und verbrannt. Die geringe Menge überschüssiger Asche fällt in einen Aschebehälter. Wie auch bei anderen Heizarten, so wird bei Pelletsheizungen durch die Verbrennungsenergie Wasser erhitzt, das als Wärmeträger für das Heizsystem dient und in einen Pufferspeicher geleitet wird, von wo es nach Bedarf abgerufen werden kann. Es bietet sich die Kombination mit einer Solaranlage an, die nicht nur der Warmwasserbereitung dient, sondern auch heizungsunterstützend arbeiten kann.

Pelletheizung Easyfire

Eine moderne Pelletheizung arbeitet heutzutage nahezu vollautomatisch. Es muss lediglich im Abstand von mehreren Wochen der Aschekasten geleert werden; der Brennraum sollte mindestens zweimal im Jahr durch den Nutzer gereinigt werden. Wie bei allen Heizungsanlagen sollte auch bei dieser Biomasseheizung eine jährliche Wartung durch eine Heizungsfirma erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie auf kwbheizung.de!

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